Meine Mails

Hier kannst du 6 meiner Mails lesen.

Die 1.

Du willst als Jünger von Jesus Christus noch erfolgreicher sein und bist bereit zu lernen.

Dann wirst du auf neue Einsichten stoßen, so wie die, die jetzt kommt.

Hast du Jesus Christus schon im Alten Testament bemerkt?

Er ist dort oft in menschlicher Gestalt auf der Erde unterwegs.

Überrascht? War ich anfangs auch!

Im Judasbrief Kapitel 5 steht:
„Obwohl ihr über alles Bescheid wisst, möchte ich euch daran erinnern, dass Jesus zwar zuerst sein Volk aus Ägypten gerettet hat, danach aber hat er alle vernichtet, die ihm nicht glaubten."

Echt jetzt? 

Einerseits schreiben manche Bibelübersetzer in dieser Passage zwar Herr statt Jesus – andererseits ist Jesus doch der Herr, oder?

Wie also taucht Jesus im AT auf und rettet angeblich die Israeliten aus Ägypten?

Ganz einfach! In Richter 2,1-5 lesen wir:

„Der Engel des Herrn kam von Gilgal nach Bochim herauf und sagte zu dem versammelten Volk Israel: Ich habe euch aus Ägypten herausgeführt und euch in das Land gebracht, das ich euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hatte.“

Aha, so ist das!

Dies ist ein Grund, weshalb viele Theologen den Engel des Herrn im AT als eine „Vor-Inkarnation“ von Jesus Christus ansehen. 
 

Weitere Dinge, die der Engel des Herrn macht:

  • Vergibt den Israeliten Sünde,

  • schimpft mit ihnen,

  • tröstet Abrahams Magd Hagar,

  • sendet Gideon in seine Berufung,

  • lässt sich verehren,

  • kämpft mit Jakob und verletzt ihn an der Hüfte,

  • wandert von Gilgal nach Bochim 

  • und lässt sich von Gideon zum Essen einladen.

Um auf der Erde von einem Ort zum andern zu wandern – oder mit Jakob zu kämpfen – muss man schon körperlich anwesend sein.

Der Engel des Herrn macht also viele Dinge im AT, die Jesus Christus im NT auch macht.

Nach der Geburt von Jesus taucht dieser Engel allerdings nicht mehr auf.
Soweit verständlich – wenn diese Auslegung stimmt.

Deshalb bleibt Jesus für uns im AT verborgen, weil er dort nicht Jesus Christus genannt wird, sondern Engel des Herrn.

War für mich auch völlig neu.

Solche und andere Dinge wirst du bei mir lesen. Alles, was ich selbst als Nachfolger von Jesus nützlich finde. 
 
Manches wird witzig,
anderes seltsam,
das nächste neu
und unterhaltsam.

Durch meine Mails erfährst du außerdem immer als Erster, wenn es etwas Neues von mir gibt, z.B. einen Blogartikel.

Wenn du denkst, dass die Mail jemandem nützt, verlinke am besten auf meine Webseite.

Denn: Wenn du eine Mail von mir weiterleitest und der Empfänger auf den Abmeldelink klickt, meldet er dich von meinem Newsletter ab.

Und zwar ohne dass du es mitbekommst. Das willst du sicher nicht, oder?

Was hat dir an dieser Mail gefallen, und was nicht so gut?

Ich freue mich auf deine Antwort.

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Neue Mail

Vor einer Weile sprach ich mit einer gläubigen Frau.

„Die ganzen schlimmen Dinge, die gerade passieren, sind ein Zeichen der Endzeit“, sagte sie.

Dann war dieser Teil des Gesprächs auch schon beendet. Ich habe mit einem anderen Thema abgelenkt, weil ich nicht wusste, was ich dazu sagen sollte.

Früher hätte ich ihr begeistert zugestimmt, denn Endzeittheologie hat mich fasziniert.

Wer ist der Antichrist?
Was passiert am Ende der Tage?

Mittlerweile ist mir das egal und du wirst gleich sehen weshalb.

Ich will heute nur eine Frage beantworten – und zwar:
Wann beginnt die Endzeit?

Die Antwort ist so klar wie das Ergebnis von 1 + 1.

Petrus spricht in seiner Pfingstpredigt davon, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist ausgießt. Und er bezieht diese Aussage eindeutig auf den Pfingsttag. (Apg. 2,16-17).

Johannes geht sogar noch weiter und sagt, dass wir in der letzten Stunde leben, in der schon viele Antichristen aufgetreten sind. (1.Johannes 2,18)

Wir leben also nicht nur in der Endzeit, sondern seit Pfingsten vor knapp 2000 Jahren sogar in einer einzigen Stunde der Endzeit.

Nämlich: Der letzten. 

Das wird sich bis zum 2. Kommen von Jesus auch nicht mehr ändern.

Und:

Die Frage nach dem Antichristen hat Johannes so ganz nebenbei auch noch beantwortet. 

Es gab schon zu seiner Zeit welche auf der Erde; da wirds die wohl zu unserer Zeit auch geben. Braucht uns also nicht weiter beschäftigen, wir können ganz entspannt sein.

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Neue Mail

„Gott, ich brauche dich, bitte hilf mir!“

Das war mein verzweifelter Ruf bei einem Gebet vor über 12 Jahren, als ich mal wieder in einer Sackgasse steckte und mich hilflos danach sehnte, dass Jesus eingreift.

Hatte ich ja schon aus Bibel und Predigt erfahren – dass ich ohne Gott nichts tun kann.

Doch statt auf meinen Ruf zu antworten, hörte ich in meinem Kampf 10 Worte, die meinem Leben eine völlig neue Richtung gaben.

„Holger, ich brauche dich! Ohne dich kann ich nichts tun.“

Sie rissen mich sofort aus meiner Verzweiflung, berührten mich zutiefst und änderten meine Blickrichtung komplett – obwohl sie mein Problem gar nicht lösten.

Stattdessen stellte ich Jesus Christus im Verlauf von Jahren Fragen wie:

  • Wofür brauchst du mich?

  • Was beschäftigt dich?

  • Wie geht es dir?

  • Was soll ich tun?

Nach und nach ließ ich die "Herr löse meine Probleme" Einstellung hinter mir und sehnte mich stattdessen mehr danach, Gott und seine Pläne zu begreifen – und welchen Platz ich darin einnehme. 

Was hat das alles mit dir zu tun?
Nun, ich bin mir sicher: Der Heilige Geist spricht heute dieselben Worte zu dir!

„(Dein Name), ich brauche dich! Ohne dich kann ich nichts tun."

Schließlich bist du heute Hand oder Fuß, Auge oder Ohr, Mund oder Gehirn
von Jesus Christus auf der Welt. (1.Korinther 12,12-30)

Ich weiß, es klingt komisch:

Wir alle sind zusammen der Körper von Jesus Christus auf der Erde.

Und ohne uns kann er nichts tun.

Bleibe also bitte auf dem Weg und frage Gott, was er auf der Erde ohne dich nicht tun kann, aber mit dir tun und verändern will.

In seinen Plänen hast du einen einzigartigen Platz, den nur du ausfüllen kannst.

Er braucht dich – heute, morgen und für immer.

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Neue Mail

Wurden die Frauen unterdrückt?

Abraham zeugte Isaak;
Isaak zeugte Jakob;
Jakob zeugte Juda und seine Brüder.

So beginnt die Abstammungslinie von Jesus Christus.

Matthäus nennt fast nur Männer, so als sind die alleine für die Zeugung von Nachwuchs zuständig. Nur ganz vereinzelt erwähnt er die Mütter.
 

Noch schlimmer im Alten Testament. 
Seitenweise nur Männer in den Abstammungslisten. 

Das war einfach eine von Männern dominierte Gesellschaft und Frauen wurden unterdrückt, oder?

Mag sein.
 

Dennoch lenke ich heute deine Aufmerksamkeit auf eine kleine natürliche Sache, die damals noch unbekannt war. 

Und diese stimmt uns vielleicht etwas milder. Dann verurteilen wir Matthäus, Samuel und Mose nicht mehr dafür, dass sie Dinge aufschrieben, die sie nicht besser wussten.

Zu klein für das Auge

Die kleine Sache ist die weibliche Eizelle. 
Gabs natürlich schon immer – wusste nur keiner.

Krass, oder?

Die ist so klein, dass man sie mit den Augen nicht sehen kann und Lupen und Mikroskope gabs damals noch nicht.

Daher dachten die Menschen, das spätere Baby sei nur im Samen des Mannes vorhanden.

Im Hebräerbrief Kapitel 7, Vers 10 sehn wir diese Vorstellung deutlich:

„Denn Levi war damals schon im Samen seines Vorfahren Abraham gegenwärtig, als der mit Melchisedek zusammentraf.“

„Ist das überhaupt falsch?“, frage ich mich. Wenn sie etwas aufschrieben, das ihrem Weltbild und ihrem wissenschaftlichen Stand entsprach.

Wenn wir es heute so schrieben, wäre es auf jeden Fall Quatsch.
 

Vergeben wir Ihnen und lernen 
 

Ich verzeihe hiermit meinen 2000 – 3000 Jahre alten Geschwistern, dass sie Sachen aufschrieben, die aus heutiger Sicht unsinnig sind.

Und du: Vergibst du auch?


Wenn du etwas aus dieser Mail mitnehmen willst, dann bitte das: 

Beachtest du den Kontext der damaligen Zeit nicht – bleibt deine Auslegung schwach und unvollständig.

Ist nicht schlimm!
Ist nur schlimm, wenn es so bleibt.

Fordert es dich manchmal auch heraus, die Bibel zu lesen und zu verstehen?
Dann schreibe mir gerne 1 oder 2 Fragen, die du dazu hast.

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Neue Mail

Wem verdanken wir die Geburt von Jesus?


Gott – ist doch klar.

Stimmt – aber wie so oft arbeitet Gott mit Menschen, die träumen, hoffen, beten, warten. Menschen, die eine Vision tragen wie eine brennende Fackel.
Kurz nach der Geburt von Jesus begegnen wir zwei solcher „Fackelträger“.
Wer waren sie und was lernen wir von ihnen?
 

Simeon & Hanna – die zwei, die nicht aufgegeben haben
 

In Lukas 2,22–40 sehen wir zwei Greise, die mehr Ausdauer hatten als jeder Marathonläufer.

Simeon: Uralt und voller Sehnsucht. Gott hatte ihm versprochen:
„Du stirbst nicht, bevor du den Messias gesehen hast.“
Unsterblich auf Zeit. Das hört sich doch gut an.

Hanna: Mindestens 84 Jahre alt, vielleicht die älteste Person im ganzen Land.
Ihr Tagesablauf? Beten. Warten. Hoffen.
Ihre Nachtschicht? Beten. Warten. Hoffen.

Beide kämpften jahrelang im Gebet. Sie hielten fest, obwohl nichts passierte. Und dann passierte plötzlich alles.
 

Der Moment der Erfüllung
 

Mit 40 Tagen wird Jesus in den Tempel gebracht.
Und da stehen sie: Simeon und Hanna – zwei alte Menschen, zwei alte Versprechen, zwei Menschen voller Hoffnung.

Sie halten die Erfüllung ihrer jahrzehntelangen Sehnsucht im Arm.

Beten. Hoffen. Warten.
Und dann: Erlebt.
 

Kennst du das?
 

Du betest seit Jahren.

Hoffst.

Zweifelst.

Und fragst Gott: „Wann, Herr? Wie lange noch?“

Kenne ich auch.
Ich habe über 20 Jahre gewartet, bis ich endlich das tun durfte, wozu Gott mich berufen hat: für ihn schreiben.

Und weißt du was?
Auf andere Dinge warte ich immer noch. Vielleicht weitere Jahrzehnte, vermutlich sogar lebenslang.
 

Das göttliche Geheimnis: Unsterblich bis zur Erfüllung
 

Das Gute ist:
Wenn Gott dir eine Vision gegeben hat, deren Erfüllung an dich gebunden ist, dann bist du unsterblich – bis die Vision erfüllt ist.
Simeon wusste das. Hanna auch.

Und du darfst das glauben.
Gott bringt zu Ende, was er beginnt.
 

Dranbleiben bis zum Ende
 

Hanna und Simeon predigen uns mit ihrem Leben:

  • Halt durch!

  • Gib nicht auf!

  • Lass die Verheißung nicht fallen!


Sie sahen die Erfüllung ihrer Sehnsucht – kurz vor ihrem Tod.
Und vielleicht steht deine Erfüllung näher vor dir, als du denkst.

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Neue Mail

Drei Wege nach einem schweren Erlebnis


wenn du etwas Schlimmes erlebt hast, gibt es im Laufe der Zeit mindestens drei Möglichkeiten:

1.Dir geht es danach schlechter als vorher.
2.Du findest mit der Zeit ungefähr zu deiner alten Stabilität zurück.
3.Oder das Erlebte wird im Rückblick zu einem Schlüsselerlebnis. Eins das so prägend wird, dass du im Rückblick nicht mehr auf es verzichten möchtest.

Nicht weil das Erlebnis oder die Erfahrung gut war. Sondern weil Gott etwas Gutes daraus wachsen ließ.
 

Wem vertraut Paulus?


Genau daran musste ich bei einer Story denken, die Paulus erzählt.

Er schreibt an einer Stelle, dass er keine Hoffnung mehr hatte, mit dem Leben davonzukommen (2. Korinther 1,8-9). Er bezieht sich wahrscheinlich auf seine Steinigung, bei der er für tot gehalten wurde (Apostelgeschichte 14,19-20). 

Und dann sagt er im Rückblick Monate oder Jahre später diesen erstaunlichen Satz:

„Das geschah, damit ich nicht auf mich selbst vertraue, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.“ (2. Korinther 1,8-11)

Das ist stark.

Paulus sagt nicht: „War halb so schlimm.“
Er sagt: Diese Not hat mein Vertrauen verlagert.
Weg von mir. Hin zu dir, Gott.
 

Mein eigener Umbruch


Vor zehn Jahren ist meine Frau gestorben.
Danach hatte ich Panik- und Angstzustände, Schlafstörungen und merkte, dass ich massiv innere Heilung brauche. Für mich wurde das zu einem tiefen Umbruch.

Mir wurde klar:

Ich möchte besser für mich sorgen und mich kennenlernen. Schwierige innere Themen darf ich nicht nur fromm zudecken, sondern muss ich wirklich verarbeiten.

Das war kein schneller Prozess, der mit drei Bibelversen und einem beherzten „Kopf hoch“ erledigt ist. 

Aber heute kann ich sagen:
Ich hätte mir diesen Schmerz niemals ausgesucht. Doch Gott hat ihn nicht verschwendet.
 

Was habe ich durch ihn gelernt? 

– Schmerzen nicht sofort wegzudrücken, sondern auszuhalten und zu verstehen.
– Mich selbst besser wahrzunehmen: meine Gefühle und meine Gedanken, meinen Körper.
– Echte Heilung braucht Zeit.
– Aktive Schritte unternehmen ist wichtig: Hilfe suchen, Tagebuch schreiben, meditieren, lernen, nie aufgeben.
– Auf Gott mehr zu vertrauen als auf mich selbst. 


Ich würde diese schmerzhafte Erfahrung nicht mehr streichen wollen.

 

Gilt das auch für dich?


Vielleicht trägst du auch eine Geschichte in dir, die du nie gewollt hast.
Dann rede ich sie nicht klein. Aber ich mache dir Mut:
Es kann sein, dass genau dort, wo bei dir etwas zerbrochen ist, später etwas reift, das anders nie gewachsen wäre.

Großteils können wir selbst bestimmen, ob wir schwierige Erlebnisse und Erfahrungen für unser Wachstum nutzen, oder sie verschwenden. Ich habe mich jedenfalls für den 3. der oben genannten Wege entschieden.

Ein Schritt, um Schwierigkeiten zu nutzen, ist folgender:
 

Sieh Schwierigkeiten und schlimme Erfahrungen nicht als etwas, das dich bedroht oder zerstören will, sondern als Herausforderung, die du mit Gottes Hilfe überwinden und für dein Wachstum nutzen kannst.


Und wenn ich die Bibel anschaue dann wurde kein echter Diener von Jesus Christus von Schwierigkeiten verschont. 

Aber alle haben sie genutzt und wurden durch sie verwandelt. 

Zu welcher Gruppe gehörst du?

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Hier ist Schluss mit den Mails auf meiner Webseite. Du weißt jetzt, ob sie dir nützen oder nicht und kannst dich unten anmelden, wenn du magst.

Danke für dein Vertrauen in mich!

Holger DrechslerKommentieren